Zuckerfrei – Mein Weg zu mehr Gesundheit und Wohlbefinden

Was bedeutet Zuckerfrei?

Zuckerfrei bedeutet, dass unsere Nahrung (Essen + Trinken) frei bleibt von zugesetztem Zucker. Das schließt Zuckerersatz- und Zuckeraustauschstoffe mit ein. Dazu zählt Honig genauso wie Agaven- oder Ahornsirup, Zuckeralkohole wie z.b. Erythrit und isolierter Frucht- und Traubenzucker.

Wir entwöhnen uns von dem allgegenwärtigem süßen Geschmack und werden wieder sensibel für die natürliche Süße aus frischen (heimischen) Früchten, Gemüsen, Saaten und Nüssen. Je frischer und unverarbeiteter die Nahrung ist, um so gehaltvoller ist sie und umso weniger muss mit Zucker und Fett dem Geschmack nachgeholfen werden.

Zuckerfrei – Wie sieht die Praxis aus?

Zuckerfreiheit erreichen wir, in dem wir verarbeitete Nahrungsmittel aus den Supermarktregalen weitesgehend meiden und uns unsere Nahrung aus frischen Zutaten selbst zubereiten. Wir lesen die Zutatenlisten und meiden konsequent alles, worin Zucker oder andere Süßungsmittel enthalten sind.

Trockenfrüchte, wie Datteln, Pflaumen oder Feigen, bestehen aus hoch konzentriertem Fruchtzucker und finden daher nur selten und in geringer Menge bei uns Verwendung.

Wir haben recherchiert und sind erschrocken: Wusstest Du, das es mittlerweile über 100 ! Namen für Zucker auf Zutatenlisten gibt? Um da durchzublicken, hat Anke von Natürlich Einfach eine Liste zum Ausdrucken bereitgestellt, die Du einfach zum Einkaufen mitnehmen kannst.

Zuckerfrei? Warum?

Seit ein paar Jahren prägt das Thema Ernährung meinen Alltag und meine Gedanken (das allein geht mir schon gehörig auf die Nerven). Mit Ü50 ist vieles anders, als es noch mit 30 oder 40 war. Insbesondere meine schleichende Gewichtszunahme behagt mir überhaupt nicht. Ich dachte ja, dass nach Eintritt in die Wechseljahre damit Schluss sei und sich das Gewicht irgendwo angenehm einpendeln würde. Doch das genaue Gegenteil ist der Fall. Ich habe zwar bei einer Größe von 1,74 m und 76 Kg (noch) nicht unbedingt Übergewicht. Aber mein Wohlfühlgewicht liegt definitiv zwischen 65 und 67 Kg.

Im Schnitt schleicht sich also mein Gewicht seit 4 Jahren jedes Jahr um etwa 2 kg rauf. Auf das Jahr gesehen klingen 2 kg nicht viel. Doch das geht einher mit permanenten Gewichtsschwankungen, die meinem Körper und meiner Seele nicht gut tun.

Damit soll jetzt Schluss sein!

Wo ist meine Fitness hin?

Ich bin erst 53, doch meine Geschmeidigkeit, auch im Bezug auf Ausdauer und Fitness, hat merklich nachgelassen. Und dass, obwohl ich meinen Lebensstil nicht geändert habe. Ich treibe keinen Sport und bin doch immer aktiv. So bin ich viel in den Bergen unterwegs, mache lange Wanderungen mit meinem Pony, fahre regelmäßig mit dem Rad und bin viel im Garten. Trotzdem fällt mir all das zusehends schwerer, je mehr Gewicht ich mit mir herum trage. Ich bin nicht mehr so belastbar, die Energie ist schnell dahin. Ich fühle mich wie ausgebremst. So als würde mich eine unsichtbare Hand festhalten.

Meine eigene Schmerzgrenze ist erreicht

Ich möchte mich nicht damit abfinden, dass ich nur noch in Konfektionsgröße 46+ passe und ich bei jedem Treppenlaufen schnaufe wie eine Dampflok. Was mich außerdem nervt, ist diese ewige Sucht nach etwas Süßem, vor allem nach einem herzhaften Essen. Oder abends vor dem Fernseher. Das macht wirklich keinen Spaß mehr.

Ich habe einfach zuviele Ausnahmen gemacht, mir immer öfter etwas “gegönnt”. Mal ein Stück Kuchen bei Mutti, ein paar Kekse unterwegs oder einen gemütlichen Cappuccino im Café, natürlich gehört auch da ein Stück Süßes dazu. Dabei habe ich mir die ganze Zeit etwas vorgemacht. Denn ein “bisschen süchtig” gibt es nicht. Sucht ist Sucht!

Das will ich ab sofort ändern!

Kalter Entzug oder Schritt für Schritt?

Das mit dem Schritt für Schritt habe ich schon des Öfteren versucht. Beim Versuch ist es geblieben. Es gibt einfach zu viele Hintertürchen, durch die sich alte Gewohnheiten wieder einschleichen. Insbesondere Zuckeraustauschstoffe füttern weiterhin brav die Lust auf Süßes. Also entweder beim Zucker bleiben und den Kopf in den Sand stecken. Oder dem Zucker und seinen süßen Mitstreitern endgültig die Rote Karte zeigen. Ich habe mich für Letzteres entschieden. Der “kalte Entzug” ist daher für mich die bessere Wahl.

Ab jetzt Zuckerfrei für ein neues Lebensgefühl

Das ist mein bzw. unser Credo für das Neue Jahr. Denn Wolfgang macht mit. Zuckerfrei durch 2020. Und weil es sich so schön rund anfühlt, haben wir damit gleich am 1. Januar angefangen.

Wenn Du Dich auch für ein Leben ohne Zucker interessierst, können unsere Tagebucheinträge für Dich Inspiration und Motivation sein. Wir geben Tipps, klären auf und bieten Dir jede Menge Alternativen für zuckerfreies Essen und Trinken. Wir zeigen Dir köstliche zuckerfreie Ideen für Frühstück und andere Mahlzeiten und halten Dich über unsere Erfahrungen auf dem Laufenden.

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Datenschutzerklaerung

Du fragst Dich, warum Zucker überhaupt so ungesund ist? Dieser Artikel klärt umfangreich auf.

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