Rohkoststern mit buntem Wintergemüse

Rohkoststern mit buntem Wintergemüse

Rohkost in bunten Farben

Im Winter verwenden wir für die Rohkost gerne typisches Wintergemüse mit geringem Wasseranteil in der Substanz. Je niedriger der Wasseranteil in einem Gemüse ist, umso mehr wärmt es uns. Die Gurke z.B. mit ihrem hohen Wasseranteil, kühlt dagegen und wird von uns im Winter nur sehr selten gegessen. Zudem hat die Gurke in der Winterzeit keine Saison und damit auch sehr wenig Nährstoffe und Geschmack. Gleiches gilt für die Tomate. Dank ihrer Farbe findet die Tomate dennoch hin und wieder Verwendung in der winterlichen Rohkost.

Zutaten nach Geschmack und Vorlieben

Ob zum Mittag oder Abendessen, Rohkost schmeckt uns immer. Die Zutaten dieses bunten Rohkoststerns lassen sich beliebig variieren, je nach Geschmack oder Vorlieben. Die Mengenangaben sind lediglich Richtwerte und variieren je nach Hunger, Größe der Teller oder Verfügbarkeit der einzelnen Zutaten. Deiner eigenen Kreativität sind also keine Grenzen gesetzt.

Uns persönlich gefällt die Kombination von süßem Wintergemüse, einer frischen Salatkreation und leckeren selbstgemachten Rohkost-Crackern mit veganen Aufstrichen. Eine volle Mahlzeit, die keine Wünsche offen lässt.

Benötigte Zeit: zwischen 15 und 45 Minuten, je nachdem, wie routiniert Du in der Küche bist oder ob Du eine helfende Hand hast 🙂

TL = Teelöffel; EL = Esslöffel

Zutaten

Für genau diesen Rohkoststern verwenden wir folgende Zutaten in Bio-Qualität (für 2 Personen):

  • Rote Bete (1 kleine oder eine halbe große)
  • Süßkartoffel (Batate, 1 kleine oder ein Stück einer großen)
  • 1 kleine Orange
  • 1 rote Paprikaschote
  • 2 Oliven
  • 1 kleinen Chicoree
  • Möhre (2 kleine oder 1 große)
  • 1 Tomate
  • 16 Rohkost-Cracker, alternativ andere Cracker
  • 1 oder 2 verschiedene Aufstriche für die Cracker

Für die Salatsoße

  • 2 EL Sojajoghurt natur
  • 1 TL natives Olivenöl
  • 1/3 TL Sole, alternativ Salz
  • 1/4 TL Agavendicksaft
  • Messerspitze von unserer Würzpaste

Küchenutensilien

  • 2 flache Speiseteller
  • Gemüsehobel
  • Gemüseschäler
  • Schneidebrett
  • Messer
  • kleine Schüssel zum Mischen des Salates
  • Kleiner Mixer*, alternativ Schüsselchen und Schneebesen
  • Teelöffel + Esslöffel

Zubereitung Schritt für Schritt

  1. Mit dem Gemüsehobel erst die Süßkartoffel, dann die Rote Bete in dünne Scheiben hobeln. Machst Du es in umgekehrter Reihenfolge, also erst die Rote Bete, spülst Du entweder den Hobel unter klarem Wasser ab oder hast die Rote Farbe dann an der Süßkartoffel. Geschmacklich ist das nicht weiter tragisch, aber wie schon zu Beginn im Beitrag erwähnt, isst ja das Auge mit.
  2. Die Scheiben von Süßkartoffel und Rote Bete legst Du jetzt kreisförmig auf den Teller bis zur Mitte hin, so dass der ganze Teller damit ausgelegt ist. Eventuell noch ein paar Scheiben nachhobeln.
  3. Chicoree in dünne Streifen schneiden. Die Tomate und die geschälte Orange klein würfeln.
  4. Aus Sojajoghurt, Olivenöl, Sole und Agavendicksaft die Soße mixen und mit Chicoree, Tomate und Orange gut vermischen.
  5. Salat in die Mitte des Tellers geben.
  6. Oliven in Scheiben schneiden und auf den Salat setzen.
  7. Möhre(n) schälen und der Länge nach in schmale Streifen schneiden. Du brauchst für jeden Teller 8 Streifen.
  8. Paprikaschote von Strunk und Kernen befreien und der Länge nach in Streifen schneiden. Eine Hälfte ergibt 8 Streifen.
  9. Möhre und Paprika abwechselnd sternförmig um den Salat legen.
  10. Cracker mit dem Aufstrich bestreichen und auf jeden Teller 8 Cracker zwischen die Gemüsestreifen legen.

Wenn Du magst, kannst Du noch frische Kräuter wie Kresse oder Schnittlauch darüber streuen.

Guten Appetit !

Letzte Aktualisierung am 1.12.2020 / *Affiliate Links / Bilder von der Amazon Product Advertising API

*1966, Mutter zweier erwachsener Kinder, lebt mit ihrem Partner in der Nähe von Füssen im wunderschönen Allgäu. Geht das ganze Jahr barfuß, gärtnert mit Freude nach dem Vorbild der Natur (biologisch + Permakultur). Ernährungsumstellungen: 1993 vegetarisch, 2005 vegane Rohkost. Lebt seit 2014 flexitarisch.

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